StaDt-ZEItUnG01/2018
GEW StadtvErbanddüSSEldorf
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JHV
V
doppelte bedeutung und großen Zu-
lauf. Einhundert Kolleginnen und Kol-
legenwaren der Einladung gefolgt, um
einen amüsanten und interessanten
abend zu erleben. Gabriella lorusso
führte gekonnt durch das bunte Pro-
gramm und die Jubilarehrungen. die
‚fischgesichter’ animierten zum tanz,
Michael backhaus erzählte lustige und
nachdenkliche Episoden aus seinem
leben als lehrer und GEWler. Schließ-
lichwar es Sylviaburkert, die fürdieses
Ereigniseine intensiveunderfolgreiche
recherche nach bild- und textmaterial
inverschiedenen (auch) privatenarchi-
venbetriebenhat. Ihren teilsvergessen
geglaubten funden und ihrem ausge-
zeichneten politisch-historischen Sach-
verstand ist es zu verdanken, dass die
Geschichte der düsseldorfer GEW im
arthur-Hauck-Saal lebendig wurde. Ein
vorzügliches buffet rundete die feier
und dasWiedersehenmit vielen aktu-
ellen und früheren Mitstreiter*innen
ab.
das von Edith Sarkar engagiert ge-
staltete und vielfältige Programm für
Ruheständler*innen
wurde im Jahr
2017 ergänzt durch einen
Schulpoli-
tischen Stammtisch
, der von Michael
backhaus ins leben gerufen wurde.
für das Jahr 2018 sind bereits weitere
termine mit spannenden themen wie
Klimaschutzoder Inklusion inPlanung.
für den vorstand war es im verlauf
des gesamten Jahres wichtig, nicht
nur alltägliche organisation zu leisten,
sondern die eigene Perspektive, auch
mit Hilfe von Gästen und
Kooperati-
onspartnern
, weiter zu entwickeln.
Zum thema „Cybermobbing“ und
„HateSpeech“hatGEW-MitgliedHeiko
Wolf, der den Stadtverband auch bei
der arbeit an der Homepage unter-
stützt, ebensowichtige Impulse liefern
können, wie Michael Gräbener, der
über Schulbauleitlinien und Schulbau-
projekte einer größeren nachbarstadt
referiert hat. die Sitzung imdezember
fand in der Mahn- und Gedenkstätte
statt. Sie begann mit einer eindrucks-
vollen führung durch die ausstellung
„armut in der Gegenwart“. leider ha-
benwir KasparMichels einen Kollegen
aus dem vorstand verabschiedet, der
unsere arbeit in besonderer Weise
geprägt haben, und denwir vermissen
werden.Wir gönnen ihm denwohlver-
dienten ruhestand und es bleibt die
Chance, ihn bei Jahreshauptversamm-
lungen, Jubiläenoderdemosweiterhin
begrüßen zudürfen.
dieGEWdüsseldorf hat am 23. febru-
ar 2017 zusammen mit dem Stadtver-
band oberhausen und der GEW land
mit einer veranstaltung anlässlich der
Eröffnung der ausstellung „verges-
sene Geschichte
BERUFSVERBOtE
– Politische verfolgung in der bundes-
republik deutschland“ ein deutliches
Zeichen gesetzt. In zwei spannenden
referaten haben Klaus Stein und al-
fred bongard eindrucksvoll gezeigt, auf
welcheWeise die berufsverbote in die
Geschichtedesnachkriegsdeutschland
einzuordnensindundwievertreterdes
nS-Unrechtsregimesmitgewirkthaben.
auch 45 Jahre nach Inkraftsetzung des
sogenannten radikalenerlasses konn-
ten sich die besucher, einschließlich
einiger Prominenz, davon überzeugen,
dass die GEW bei dem thema auch
keine ruhe geben kann. die politische
aufarbeitung fehlt, rehabilitation und
Entschädigung der betroffenen sind
nicht erfolgt.
der ‚kleine’
Gewerkschaftstag
fand
am 25.11. in duisburg statt. Interes-