StaDt-ZEItUnG01/2018
GEW StadtvErbanddüSSEldorf
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JHV
V
diepersonelleSituationandenförder-
schulenhat sich im letzten Jahrweiter-
hin verschlechtert. Zu diesem thema
hat Ende letzten Jahres ein austausch
mit dem vorsitzenden des Schulaus-
schusses Scheffler stattgefunden, um
die zunehmend schwierigeSituationan
den förderschulen darzustellen. ver-
einzelt ist die physische besetzung an
den förderschulen inder Stadt düssel-
dorf unter 80%. daher überlegen wir,
wieman Personal für den förderschul-
bereichgewinnen könnte. dieswar un-
ter anderem auch thema der landes-
delegiertenversammlung, an dem der
fachgruppenvorstand teilgenommen
hat. dort wurde auch zum thema „die
Zukunft der Sonderpädagogischen för-
derung innrW“diskutiert.
neben den vier lehrerratstreffen ha-
ben wir auch an den bezirksfachgrup-
pentreffenSonderpädagogischeberufe
mitgewirkt.
Wir setzen uns weiterhin für gute ar-
beitsbedingungen im Gemeinsamen
lernenein.
die Qualität der Sonderpädagogischen
förderung darf sowohl im Gemein-
samen lernen als auch an den för-
derschulen nicht unter dem lehr-
kräftemangel leiden. die sonderpä-
dagogische Expertise muss im ausrei-
chenden Maße in beiden Systemen
bestehen bleiben, damit den Eltern
auch in Zukunft die Wahlmöglichkeit
erhaltenbleibt.
ImSommer letzten Jahreshatunserge-
schätzter und engagierter Kollege Kas-
parMichels dievorstandsarbeit anda-
niela drecker weitergegeben. Mit dem
Wechsel im vorstand versuchen wir,
mit neuem Schwung die fachgruppen-
treffenwieder inangriff zunehmen.
Wir hoffen weiterhin auf Unterstüt-
zung durch die Mitglieder, freuen uns
überanregungenderKolleg*innenund
bedankenund ganz herzlichbei Kaspar
Michels für seine langjährige und ak-
tivetätigkeit imvorstand.
fgsonDERPäDagogisChEBERUfE
VonDanielaDreckerundnicoleKaspar
der lehrkräftemangel wirkte sich mit
all seinenKonsequenzenbesondersauf
dieGrundschulenaus. vieleder „schul-
scharf“ ausgeschriebenen Stellen,
egal ob Grundschullehrer*innen oder
Sonderpädagog*innen gesucht wur-
den, liefen „leer“. dies führte zu per-
sonellen Engpässen, die die so schon
sehr hohen belastungen für die mei-
stenKolleg*innen indenSchulen noch
verschärften, u.a. durch Mehrarbeit.
die fachgruppe Grundschule setzte
sich in vielfältigerWeisemit dem the-
menkomplex auseinander. In häufigen
diskussionenwurde geradeder Einsatz
von Seiteneinsteiger*innen ausgiebig
fggRUnDsChUlE
VonMonikaMaraunundHolger thrien