GEW_Zeitung_0118 - page 12

StaDt-ZEItUnG01/2018
 GEW StadtvErbanddüSSEldorf
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dieGEWdwird ihreMitglieder zum
1.Mai
mitdemonstration, Kundgebungund
Kulturfest amrheinmobilisierenundwiederwie inden letzten Jahrenmiteinem
großen Stand aufwarten. die aktiveMitwirkung auf der zentralen bühne durch
unsereMitgliederwirdangestrebt.
Flüchtlingspolitik undRechtsradikalismus
dieGEWdverurteiltdiezunehmendefeindlichkeitgegenüberMigrantinnenund
Migranten und asylbewerber*innen und wird sich eindeutig durch öffentliche
aktionengemeinsammit demdGbpositionieren.
dieGEWdbedankt sichbeimbündnis
„Düsseldorf stellt sichquer“
für den lan-
genatembei der organisierung vonGegenprotesten zu rassistischenauftritten.
dazu gehört auchdieUnterstützung all derer, dienoch immerwegen ihrer teil-
nahme an den friedlichen demonstrationen und blockade(versuche)n von ord-
nungswidrigkeits- und Strafverfahren betroffen sind, darunter auch unser GEW-
MitgliedKasparMichels.Wirwehrenunsmit dSSQ gegendenversuch, Proteste
wie den entschiedenen zivilenWiderstand gegenüber erneuten auftrittsversu-
chen vonrassist*innen indüsseldorf zu kriminalisieren.
Die
religiöse Radikalisierung von jugendlichen Migranten, teilweise gepaart
mit zunehmendenantisemitismus
, stellt die Kolleg*innen vor neueHerausfor-
derungen, auf die sie schlecht bzw. gar nicht vorbereitet sind.Wir planendaher
eine veranstaltung im rahmen der förderung der interkulturellen Kompetenz
der Kolleg*innen um der radikalisierung mit adäquaten Mitteln zu begegnen,
ohne dabei aber rechtspopulistischen tendenzen nach mehr Kontrolle der
Migrant*innenund verschärfterasylgesetzgebung zubedienen.
die verteilung der Kinder aus geflüchteten familien auf die einzelnen Schul-
formen durch die Kommunalstelle für Integration und bildung
(KI)
werden wir
kritisch begleiten und imGesprächmit den dafür verantwortlichen diskutieren.
die Stadt will als Konsequenz aus den sinkendenGeflüchtetenzahlen die festge-
förderten Stellenerheblich zurückfahren stattdenbisherigenbetreuungsschlüs-
sel von 1:200 zu korrigieren; viele der Kolleg*innen leisten tagein tagaus unent-
geltlicheSozialarbeit indenSeiteneinsteigerklassen.
Berufsverbote
die gemeinsammit dem landnrW und dem Stadtverbandoberhausen durch-
geführte veranstaltung zum
45. Jahrestag des „Radikalenerlasses“
im februar
2017 soll mit einer veranstaltungmit ausstellung zur Geschichte der berufsver-
bote fortgesetzt werden; geplant ist die ausstellung/veranstaltung im landtag
und/oder vHS/rathaus.
InternationaleSolidarität
die GEW dwird auch weiterhin im rahmen ihrer Möglichkeiten solidarisch an
der Seite ihrer Partnergewerkschaft
Egitim Sen
in der türkei stehen und dabei
engmit demGEW-Hauptvorstand zusammenarbeiten.die
existentielle Lage
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