StaDt-ZEItUnG01/2018
GEW StadtvErbanddüSSEldorf
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Wir setzenuns nachdrücklichdafür ein, dass alle erkennbarenbedarfe an KIta-,
Ganztags- und ausbildungsplätzen erfüllt werden. die Pläne der Stadt mehr
Ganztagsplätze zu schaffen durch eine „flexibilisierung“ (d.i. teilangebote an
Eltern, sozusagen ClassSharing) lehnen wir als luftnummer ab. die Errichtung
eines weiteren Gymnasiums an der Schmiedestraße, einer 6. Gesamtschule in
Garathunddes jüdischenGymnasiums,die imSchuljahr2016/17/18andenStart
gegangen sind, diePlanungeneinesweiterenGymnasiums in flingernundeiner
weiteren Gesamtschule in Kaiserswerth können die
steigenden Schülerzahlen
nicht auffangen.
Es ist ein Skandal, dass nach wie vor der Klassenfrequenzrichtwerte von 27
Schüler*innennicht eingehaltenwirdund teilweise Eingangsklassen indenwei-
terführenden Schulenmit 30 Schüler*innen gebildet werden. auchmuss in die
maroden Gebäude weiterhin investiert werden. der finanzierung durch eine
neu geschaffene städtische tochtergesellschaft (IPM), die die baumaßnahmen
schnellerbewerkstelligensoll, stehenwir skeptischgegenüber.Wir fordern trans-
parenteverfahrensweisen zur Kontrolleder Projekte.
WiedereinführungG9
damit der Konflikt nicht inden Schulenausgetragenwird, ist eine klareund kon-
sequente Wiedereinführung von G9 an allen Gymnasien durch den landesge-
setzgeber notwendig. In Zukunft sollen keineGymnasien bei G8 bleiben dürfen,
mit achtjähriger Schulzeit neugegründetwerdenoder ein späterer Systemwech-
selmöglich sein. dazuwerdenwir auchdasGesprächmit der bSvwie Elternini-
tiativen suchen.
Öffentlichkeitsarbeit
Die
Stadtzeitungundder InternetauftrittderGEWD sowiedieFacebook-Seite
des Stadtverbandes
sollen als foren zur fortführung der diskussionen und zur
verbreitung unserer bildungspolitik dienen. der relaunch unseres Internetauf-
trittes ist dank der Unterstützung unseres GEW-Mitglieds HeikoWolf sehr gut
gelungen. die kontinuierliche betreuung wird durch die Geschäftsstelle sicher-
gestellt, bedarf aber der bereitstellung des Info-Materials durch den vorstand
unddie fachgruppen. die Kontakte zur lokalenPresseundrundfunk/fernsehen
sollten systematisch weiter ausgebaut werden, da unsere Pressemeldungen
i.d.r. gut angenommenworden sind.
DGB/Verdi/Klimaschutz
dieGEWdwird ihre Stellung im
DGB Stadtverbandsvorstand
weiterhin für die
Positionierung der schulpolitischen forderungen der GEW nutzen und soll als
vertreterin inden städtischenbildungsrat kooptiertwerden Eine engere Koope-
rationwirdangestrebtund ist auch schonauf denWeggebrachtworden, z.b. bei
der Stellungnahme des dGb zur finanzierung des Städtischen Haushalts 2017
und 2018. undmit verdi zur prekären beschäftigung an der vHS. Kritisch sehen
wirdiedGb-Unterstützung fürdieautolastigeundunweltfeindliche Infrastruktur-
politik der städtischen verkehrspolitiker*innen; Mitglieder des Stadtverbandes
beteiligen sichdaher bei den „Gewerkschafter*innen für denKlimaschutz“.