StaDt-ZEItUnG01/2018
GEW StadtvErbanddüSSEldorf
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JHV
mann in Sachen bildungsfinanzierung
engagieren können. nach Grußworten
von Sigrid Wolf (dGb) und Stephanie
Peifer (ver.di) hat tobias Kaphegyi ger-
neerzähltelegendenvombildungsauf-
stieg (analog zu rockefeller) in seinem
vortrag enttarnt. Er konnte präzise
nachweisen, dass sichbildungschancen
nach wie vor vererben und es in den
letzten Jahren mehr ab- als aufstiege
gab. Einen abbau der Selektivität kann
nur dann gelingen, so der referent,
wenn die Einnahmenseite zugunsten
höherer bildungsinvestitionen gestärkt
wird. Kolleginnen und Kollegen durf-
ten sich in ihrer Einschätzung der bil-
dungslandschaft bestätigt sehen. der
vorstand dankt renate aust und theo
Wahl-aust, die wie gewohnt, für das
leibliche Wohl der Gäste und Mitglie-
der sorgten.
Zunächst eher schleppend bei zu-
nehmender Hektik gestaltete sich die
vorbereitungauf die
tarifauseinander-
setzungen
mit der tdl. die Probleme,
die sich 2015, ergeben hatten, nicht
nurdashinterhältigevorgehendesdbb
(deutscher beamten bund), wirkten
anfänglich nach. Umso erfreulicher,
dass die GEW mit starker Unterstüt-
zung durch unseren Stadtverband
zumWarnstreiktag am 1.februar und
für die Großdemo am 9. februar gut
mobilisieren konnte. die GEW hat die
Stufe6 fürdietarifbeschäftigten inden
EG 9-15 und in Summe ein Mehr von
4,35% erreicht. dass sich für die GEW
imGegenzug keine andereMöglichkeit
mehr bot, der tdl zuzusagen einen ta-
rifvertrag analog dem dbb-tarifvertrag
abzuschließen, war unerfreulich und
unvermeidbar. auf Stadtebene ist regi-
na Köhler und Sandro Monachello für
ihr großes Engagement besonders zu
danken.
der vorstandwar beim arbeitnehmer-
empfang des oberbürgermeisters am
28. april wieder gut vertreten. anson-
sten haben
OB, Rat und Stadtverwal-
tung
die GEW eher als aufmerksame
‚Einmischerin‘ in ihre tätigkeiten und
Pläne kennenlernen dürfen. So wurde
etwa Geisels unglaublicher vorstoß
zur Kürzung städtischer Zuschüsse
an die vHS, mit der nötigen Schärfe
kommentiert, aber auch die Situation
von nicht-pädagogisch beschäftigten
an Grundschulen. neben treffen von
Mitgliedern des vorstands mit Stadt-
direktor burkhard Hintzsche und sei-
nenMitarbeiter*innen sowie mit dem
Schulausschussvorsitzenden Wolfgang
Scheffler, waren Ulrike Hund und Syl-
via burkert regelmäßige Gäste bei
Sitzungen des Schulausschusses und
haben indenvorstandssitzungendarü-
berberichtet.Ulrikegilteinbesonderer
dank für die ‚übersetzung’ von Haus-
halts- undSchulentwicklungsplan.
Schon zum vierten Mal fanden Kund-
gebung und fest zum
1. Mai
auf dem
Johannes-rau-Platz statt. trotz des
schlechten Wetters wurde der GEW-
Stand gut besucht. der vorstand des
dGb Stadtverbands hatmit Jakob aug-
stein einen prominenten Hauptredner
gewinnen können. In seiner rede hat
er sowohl gewerkschaftliche Kom-
promissbereitschaft und mangelnde
gewerkschaftliche Selbstbewusstsein
der Politik gegenüber gerügt. aufgrund
unserer rückmeldungen zu Programm
undablauf des1.Mai 2016 ist derdbG
bei der vergabe von Standplätzen sen-
sibel vorgegangen.
die diesjährige
Jubilarehrung
im Sep-
tember bekam mit dem
70-jährigen
Jubiläum
des Stadtverbandes
und
dem
40-jährigenderStadtzeitung
eine